Season 3, Folge 8 (Midseason Finale)
The Walking Dead

Hell yeah - diese Folge hatte es in sich. Sie beginnt mit einer uns unbekannten Gruppe, die sich Richtung Gefängnis durchkämpft. Dort treffen sie auf Carl, der ihnen Einlass gewährt - allerdings nur in einen separaten Zellenblock. So weit, so wenig interessant. Da der Anführer der Gruppe allerdings von „The Wire“-Veteran Chad Coleman gespielt wird, dürfte diese Storyline in den folgenden Episoden noch recht wichtig werden.
Unterdessen infiltrieren Rick, dessen Gang und Michonne Woodbury, um Glenn und Maggie zu befreien. Die „Terrorist Attack“, wie der Gouvernor die Rückholaktion nennt, nimmt den Hauptteil der Handlung ein und spielt alle Stücke: Nebelgranaten, Maschinenpistolen, Sirenen. Michonne verabschiedet sich mittendrin kurz, um ihren eigenen Rachefeldzug durchzuführen: Sie lauert dem Gouvernor in dessen Haus auf und entdeckt seine mutierte Tochter. „Please don‘t kill my girl“, bettelt der Gouvernor, als er Michonne antrifft. Die macht jedoch kurzen Prozess mit der Kleinen und schafft es im folgenden Duell sogar, den Gouvernor zu besiegen. Allerdings taucht in diesem Moment Andrea auf, sodass Michonne nichts anderes übrig bleibt, als den Gouvernor schwer verletzt zurückzulassen. Dieser hat dank Michonne nicht nur seine Tochter, sondern auch sein rechtes Auge verloren, was eine künftige Versöhnung zwischen den beiden noch ein bisschen unwahrscheinlicher macht. Zores bedeutet Michonnes Auftauchen auch für Merle, der dem Gouvernor vor einigen Folgen hoch und heilig geschworen hat, Michonne getötet zu haben. Unterdessen schaffen es Rick, Glenn, Maggie und unsere Lieblings-Samurai-Kämpferin wieder nach draußen. Wo ist Daryl?
Der darf endlich seinen Bruder wiedersehen - allerdings unter anderen Umständen als erhofft. Denn der Gouvernor entlädt all seinen Zorn auf Merle. „There is a terrorist among us“, kündigt er der verängstigen Gemeinschaft Woodburys an. Und dieser Terrorist sei ausgerechnet Merle Dixon. Beweis: Der gefangengenomme Daryl, immerhin Merles Fleisch und Blut. Vielsagend auch Andreas Blick, als sie realisiert, dass die „Terroristen“ ihre ehemaligen Begleiter sind. Wer wird überleben? Und weil wir das hier bei Verboten Fernsehen immer so machen, mal der etwas weitere Ausblick in die Zukunft: Noch 68 Mal schlafen bis zur nächsten Folge.