Season 3, Folge 7
The Walking Dead

Letzte Folgen vor einem (Halb-)Staffelfinale sind per definitionem unbefriedigend: Klar, alles muss für den großen Showdown in Stellung gebracht werden. Aber dann wirklich aufhören, bevor Rick und Michonne in gefühlten drei Sekunden den Sturm auf Woodbury beginnen - grausam. Für eine Prä-Finale-Folge war diese Episode dann aber doch ziemlich in Ordnung: Wir durften bei einem der ominösen Zombie-Experimente des Woodbury-Wissenschafters zusehen. Dieser will scheinbar herausfinden, ob irgendwo in den Zombies noch ein Rest der menschlichen Seele steckt. Merle foltert unterdessen Glen und Maggie, um den Aufenthaltsort ihrer Gruppe zu erfahren. Ansonsten hat Michonne, inzwischen im Gefängnis angelangt, ein paar Sätze gesagt, bravourös Zombies enthauptet und marschiert nun mit Ricks Squad Richtung Woodbury. Das beherrschende Thema des Finales dürfte „Loyalität“ werden: Andrea weiß noch nicht, dass Glen und Maggie in Woodsbury festgehalten werden. Rick weiß noch nicht, dass Andrea in Woodsbury ist. Dixon weiß noch nicht, dass Merle überlebt hat und die rechte Hand des Gouvernors ist. Einigermaßen viele Geheimnisse, die unweigerlich in den nächsten fünf Serienminuten gelüftet werden - definitiv begleitet von Blut und Tränen.