Season 3, Folge 6
The Walking Dead

Die Folge beginnt mit einer Botschaft aus Zombie-Teilen: Ein aus Armen und Füßen gebasteltes „G“, ein „O“ sowie ein abgetrennter Rücken. „Go back“ empfiehlt Superheldin Michonne damit den ihr folgenden Woodsbury-Kämpfern unter der Führung von Merle Dixon. Den beeindruckt das natürlich kaum. Kurz darauf sind zwei Woodsbury-Kämpfer tot; Schlussendlich läuft alles auf ein Duell zwischen Michonne und Merle Dixon hinaus. Das wird jedoch vom ersten Aufeinandertreffen zwischen Woodsbury und der altbekannten Gruppe verhindert. Merle Dixon stößt auf Maggie und Glenn, man kennt sich aus Staffel 1. Als Glenn sich weigert, Merle den Aufenthaltsort der restlichen Gruppe (und damit Merlex Bruder Daryl) zu verraten, entführt dieser kurzerhand Maggie und Glenn nach Woodsbury. Damit die Storyline Sinn macht, wird dies natürlich von Michonne beobachtet, die dann auch am Ende der Folge auf Rick trifft. Man merkt: Das Mid-Season Finale naht. Im Gefängnis hat Rick unterdessen erkennen müssen, dass er psychotische Schübe erleidet - war am anderen Ende der Telefonleitung doch seine soeben verstorbene Gattin Lory, die ihm aufträgt, auf das Neugeborene aufzupassen. Der Zuseher empfindet das natürlich als Schlag ins Gesicht, auch wenn es zugegebenermaßen noch nervtötendere Wege gegeben hätte, Ricks Trauerbewältigung darzustellen. Damit dürfte das Kapitel Lory Gott sei Dank endgültig abgeschlossen sein, einem Aufeinandertreffen zwischen Gefängnis-Gang und Woodsbury steht nichts mehr im Wege. In Woodsbury verführt der Gouvernor unterdessen Andrea, die in den nächsten Folgen zu einer entscheidenden Figur werden dürfte: Auf wessen Seite steht sie im unvermeidbaren Kampf zwischen Woodsbury und Ricks Gruppe? Wie reagiert sie auf Glenn und Maggie? Nur mehr zwei Folgen bis zur Winterpause.