Season 7, Folge 1
Mad Men

Wir sorgen uns.

... um SC&P, weil die Aufteilung zwischen den Büros in New York, Detroit und Los Angeles offenbar alle Beteiligten ein bisschen arg stresst.

... um Pete Campell, weil seine sehr bunte Hose ihm nicht besonders gut steht, er in L.A. offensichtlich zugenommen hat, viel zu fröhlich für Pete Campell ist und Don Draper sich dazu veranlasst sieht, ihn einen Hippie zu nennen – das kann nichts Gutes bedeuten.

... um Megan, weil wir die Koyoten um ihr einsames kleines Schauspielerinnenhaus in L.A. gehört haben, und Kojoten in der Symbolversessenheit von Mad Men nichts Gutes bedeuten können.

... um Margaret, Roger Sterlings Tochter, weil ihr Vater zwar eine coole Socke ist, aber wahrscheinlich nicht, wenn man ihn auch zum Vater hat, und weil das bedingungslose Verzeihen bei Mad Men nichts Gutes bedeuten kann.

... um Joan, weil niemand so lange das hübsche Gesicht zum bösen Spiel machen kann, ohne irgendwann vollkommen durchzudrehen.

... um Ken Cosgrove, weil wir fürchten, dass uns in den kommenden Folgen der Grund seiner Augenbinde noch erklärt wird und dieser Grund bei jemandem wie Cosgrove nur ein sehr sehr langweiliger sein kann.

... um Lou Avery, Dons Nachfolger als Creative Director, weil es ganz offensichtlich seine Rolle ist, so richtig zu versagen.

... um uns, weil die Wahrscheinlichkeit, dass wir Neve Campell nur für diese wenigen Minuten im Flugzeug neben Don Draper zurück nach New York sehen konnten, doch über null Prozent liegen dürfte. Aber nicht viel, ok.

Wir sorgen uns nicht um Peggy und Don, weil sie Peggy und Don sind und des scho irgendwie wida weidergehn wird, auch ohne große Liebe, ohne Scotch, ohne selbstverachtenden außerehelichen Bestrafungssex.

Wir sorgen uns auch nicht um Roger Sterling, weil Mad Men vor der Einführung des Mobiltelefons sein Ende findet.