Alejandro Zambra – Bonsai 

Eine große, kurze Liebesgeschichte.    

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Dave Eggers – Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, werden sie ewig leben? 

Dave Eggers hat schon wieder ein Buch geschrieben, es hat schon wieder den allmählichen Verfall der USA und diese elendigen Fragen der Gegenwart zum Gegenstand, und schon wieder ist man sich nach zwanzig Seiten sicher, es auf gar keinen Fall fertig zu lesen, dieses Mal wirklich nicht – und tut es doch.    

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Curzio Malaparte – Die Haut

Kann es im Krieg so etwas wie einen fairen Sieger geben? In Curzios Malapartes grandiosen Roman aus 1949, sechs Jahre nachdem die Amerikaner Neapel befreit hatten, jedenfalls nicht.    

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William T. Vollmann –
Whores for Gloria

Jimmy sucht Gloria. Überall, immer.     

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DJ Stalingrad – Exodus

Atemlos schlagen sich junge Anarchos durch das Russland der Nullerjahre. Hass steht über allem, Hass trifft die Nazis, den Staat, die Bullen. Wer nichts hat, hat immer noch sein Leben und muss alles auf eine Karte setzen: auf Gewalt.    

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Dave Eggers – The Circle

Die totale Überwachung hat auch ihre positiven Seiten. Oder so ähnlich.   

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Martin Amis – Money

John Self hat Fernsehwerbung für Fast Food und Drinks gedreht, jetzt soll er einen Film machen und damit endlich so richtig viel Geld. Es sind die wilden 80er-Jahre. Am Ende geht trotzdem alles schief.    

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Émile Zola – Das Geld

Aristide Saccard wurde von der Pariser Börse ausgeschlossen, weil er Mist gebaut hatte. Nicht nur einmal. Aber er weiß, wenn er eine große Idee vor sich hat. Und dem Mittleren Osten mit Bahnstrecken, einem Straßennetz und vielen Häfen das Christentum wiederzubringen, bis der Papstsitz von Rom nach Jerusalem verlegt werden kann, das ist so eine große Idee. Eine Idee, der die Massen verfallen, und ihn zum Helden der Börse macht. Bis alles krachen geht.    

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Janes Bowles –
Two Serious Ladies

Miss Goering und Mrs. Copperfield suchen das Unglück. Sie tun das auf erstaunlich amüsante und unbegreiflich sie selbst herabwürdigende Art und Weise. Ein Rauschroman.    

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M. Agejew – Roman mit Kokain

Wadim Maslennikov ist ein Ekel, ein dekadentes Arschloch, das sich Anfang des
20. Jahrhunderts am Bösen erprobt, an unmenschlichen Widerlichkeiten. Nichts soll ihm etwas anhaben können. Er scheitert am Kokain.  


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James Salter – Alles, was ist

James Salter hat nach 34 Jahren wieder einen Roman veröffentlicht. Sein Anti-Held, Philip Bowman, heiratet und wird verlassen, liebt und wird geliebt, betrügt und wird betrogen. Am Ende bleibt ihm nichts. Nichts, außer alldem, das war.

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Luiz Ruffato –
Es waren viele Pferde

69 Szene für eine unglaubliche, harte, kalte, einsam machende, dichte, gewaltige und ständig überhitze Stadt: Sao Paulo. 

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Cédric Villani –
Das lebendige Theorem

Der öffentlichste der zeitgenössischen Mathematiker schreibt über seine Arbeit an jenem Theorem, das ihm die Fields-Medaille einbrachte. Dass man weder das Problem noch die Lösung versteht, tut nichts zur Sache: Hier lässt sich jemand, der sich in einer ganz anderen Sphäre bewegt, beim Denken zusehen. 

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David Markson –
Wittgensteins Mätresse

Ist sie der letze Mensch auf der Welt, ist sie geisteskrank? Was schreibt sie da, was haben Picasso und Brahms damit zu tun? Wo ist ihre Familie, wovon lebt sie? Nichts ist gewiss in David Marksons Roman "Wittgensteins Mätresse".     

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Jonas Lüscher –
Frühling der Barbaren

Eine Hochzeitsgesellschaft in einem tunesischen Ferienresort. Lauter Banker aus der Londoner City, lauter schöne, erfolgreiche junge Menschen. Und dann bricht das britische Pfund ein. Mit Geld geht nun nichts mehr. Und sonst auch nicht.    

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Alberto Moravia – Agostino

Agostino ist 13. Er hat Ferien. Jeden Tag fährt er mit seiner Mutter, einer jung verwitweten Römerin, in einem Ruderboot aufs Meer. Bis sie eines Tages die Einladung eines jungen Mannes annimmt und Agostino am Strand zurücklässt.    

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Albertine Sarrazin – Astragalus

Anne gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch beim Sprung über die Mauer bricht sie sich das Fußgelenk. Sie beginnt ein Leben im Schatten, zieht nach Paris, geht auf den Strich. Immer ist sie auf der Flucht, immer trotzt sie sich ihr eigenes Leben ab. Ein starkes, zartes Buch vom Durchhalten.    

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James Salter – Solo Faces

Verne Rand zieht in die Schweizer Alpen. Sein Freund Cabot besucht ihn. Gemeinsam ziehen sie los, der Stille und der Schwätzer. Auf dem Dru werden sie berühmt, doch auf dem Dru endet auch etwas. Etwas, das nicht benannt werden kann. Das man beim Lesen dieses Bergsteigerromans jedoch einfach versteht.    

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Ron Currie –
Everything Matters

Wir hatten keinen guten Start. Viel zu überschwänglich, viel zu direkt. Und dabei haben wir uns doch gerade erst kennengelernt.    

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William T Vollmann –
The Atlas

Die Welt nach dem amerikanischen Autor William T. Vollmann ist voller Prostituierter, voller Drogen und weißer Männer, die für beides mehr übrig haben als für sich selbst. Ein brutales Buch.    

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Jeanette Winterson - Why Be Happy When You Could Be Normal?

Jeanette Winterson hatte einen schwer arbeitenden Vater und die kälteste Mutter der Welt. Und sie hatte Bücher, dieses irre Andere, diese unzähligen Möglichkeiten da draußen. Eine ziemlich gute, furchtbar persönliche Geschichte.    

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Denis Johnson - Resuscitation of a Hanged Man

Als Lenny English in Provincetown ankommt, fährt er als erstes sein Auto zu Schrott. Dann verliebt er sich in eine Lesbe. Und irgendwann hört er schließlich Gott sprechen. Die Geschichte eines Außenseiters und eine Erinnerung daran, dass Romane keine Reiseführer sind.    

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James Salter - A Sport and a Pastime

Frankreich, ungefähr 1960, ein Amerikaner, 24, der vom Geld seines Vaters lebt, eine Französin, 19, aus einfachen Verhältnissen, und ein Erzähler, auf den kein Verlass ist, wenn er über dieses Paar berichtet. Über große Leidenschaft als das Natürlichste der Welt, über zerwühlte Hotelbetten, Pulloverkäufe, Landpartien und so etwas wie geborgte Freiheit, vielleicht sogar Liebe.  

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