interview - christoph wagner
  

Angst, dass Sportler für dumm gehalten werden? 

Was meinen Sie? Ist die Meinung verbreitet, dass Sportler dumm sind?

In Österreich ja. Sport wird als Hobby gesehen, nicht als vollwertiger Beruf, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch was die berufliche Befriedigung anbelangt, den geistigen Anspruch. Wenn jemand Sportler ist, wird er oft gefragt: Und was machst du sonst so? Wovon lebst du eigentlich? Das ist in Österreich definitiv weiter verbreitet als in anderen Ländern.

Wie kommt das?

Es kommt von einem bei uns tief verankerten Sicherheitsdenken, das an Schulbildung geknüpft ist. Und das passt eben mit Profisport überhaupt nicht zusammen. Wer sich in einer Sportart international behaupten will, muss Prioritäten setzen: Er muss seine Zeit beim Training verbringen, nicht in der Schulklasse. Das geht nicht anders. 
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Erschienen im Winter 2016
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