text - cordula simon
Illustration – Xochicalco
Ostrov Mogila
Ein vollständiger Stromausfall im ganzen Bezirk, immer,
nachdem sich zwei gefunden haben. Ein kaputter Kühlschrank, immer, wenn einer traurig ist. Lauter Funktionsstörungen in  einer wilden Stadt namens Odessa. Das erste Kapitel eines neuen Romans.
„Nicht einmal ficken kann man“, das hatte Aleksej geschrien. Als ich noch im Moldavanke wohnte, war einiges anders, da war Aleksej oft bei mir, weil er es nicht begriffen hatte und ich es ihm auch nicht gesagt hatte. Er war aufgesprungen, hatte nach dem Mobiltelefon getastet, hatte auf den Knopf gedrückt, um Licht zu haben, sich an den Bettrand gehockt, am Nachttisch nach den Zigaretten gewühlt, sich eine angezündet und verärgert geknurrt. Die Sache war nämlich die, dass er gerne das Licht anließ beim Vögeln. Oder vielmehr: angelassen hätte. Die Sache war aber auch jene, dass jedes Mal, wenn ich fickte, irgendwo in der Stadt das Licht ausging. Je nachdem, wie es, da „es“ meistens ja doch nur ein „Es“, war, woanders. Nachts sind alle Kakerlaken grau. Wenn Männer glaubten, dass Titten Anti-Stress-Bälle seien oder Nippel nur lustige, kleine Knöpfchen, an denen man ein bisschen drehen konnte, als wären es Sendersuchknöpfe und Lautstärkeregler eines Radiogerätes, dann traf es meist den Kiever Bezirk. Wenn es mäßig war, traf es den Moldavanke. Aleksej war ein Anhänger des simplen, unkreativen Rein und Raus. Als ich nun eben, wie erwähnt, im Moldavanke wohnte und Aleksej oft bei mir war, traf es stets den Moldavanke. Den Primorskij Rajon trifft es fast nie. Mit Aleksej ohnehin nicht. Ich wohnte also folglich bald im Primorskij und sah Aleksej nicht mehr. Ein vollständiger Stromausfall in einem ganzen Bezirk, immer, und obwohl ich am nächsten Tag im Internet nachsehen hätte können, wusste ich zumeist, welches Gebiet es getroffen hatte. Bei unvorsichtigem Analsex den Suvorovskij, den Malinovskij, wenn ich geschluckt hatte und es scheußlich geschmeckt hat; schmeckte es akzeptabel, jeder sozialistische Dienst schmeckte anders, dann traf es die Vorstadt im Süden und so weiter. Das ist schwer zu erklären, wie so etwas funktionieren kann, auch, dass es überhaupt eine Funktionsweise innehätte, die wirklich als funktionierend zu bezeichnen sei, denn es war eher eine Funktionsstörung.

Eine Funktionsstörung der Stadt, nahm ich an, oder eine Funktionsstörung meiner Person oder eine Funktionsstörung der Beziehung zwischen mir und der Stadt zueinander. So wie jene kleinen Funktionsstörungen, die auch andere kennen müssten. Serjozha zum Beispiel müsste eigentlich wissen, dass jedes Mal, wenn er traurig ist, in seiner Wohnung etwas kaputtgeht. Er ist, bin ich mir sicher, nicht traurig, weil etwas kaputtgegangen ist, vielmehr scheint seine Wohnung auf sein Traurigsein zu reagieren. Das scheint mir auch nicht weiter widernatürlich. Wenn jemand gestorben ist, geht der Wasserkocher kaputt, wenn jemand weggezogen ist, kracht die Couch ein, wenn er Liebeskummer hat, gibt der Kühlschrank den Geist auf. Am häufigsten ist es der Kühlschrank. Und ich betrachte das eher als Serjozhas Fehler, denn als Fehler des Kühlschranks. Allerdings tut Serjozha, als wüsste er nichts davon. Als gäbe es da keinen Zusammenhang. Auch als ich ihm erklärt habe, dass ich und wie ich Dunkelheit in der Stadt verursache, lächelte er nur und meinte, er wolle nicht darüber reden. Ich war zu ihm gekommen, weil sein Kühlschrank schon wieder nicht funktioniert hatte. Und gern wäre ich mit ihm in den Lift gestiegen und hätte gern den Knopf gedrückt, neben den ein kindischer Kosmonaut „Luna“ gekritzelt hatte, Mond, doch der Knopf war selbstverständlich schon lange in seiner Einfassung verschwunden und daher seiner Aufgabe entbunden.

Serjozha ist auch der Einzige, dem ich je davon erzählt habe, denn ich bin mir sicher, dass man mich lynchen würde oder Ähnliches, wenn man erführe, dass das unregelmäßige Versagen des Stromnetzes meine Schuld war. Wenn man mir geglaubt hätte, zumindest. Aber ich wusste, gleich wie es Serjozha wusste: Das Licht in den Fluren der sowjetischen Wohnhäuser zitterte aus Angst vor mir.

Wir gingen an dem Abend ans Meer – wir gingen immer nur nachts ans Wasser, wenn es dort Konzerte gab – und warteten an einem Strand, der der Bühne nicht allzu fern war, wo die Musik noch hörbar war, dass kein Eintritt mehr zu bezahlen wäre oder der Achranik betrunken sei, damit wir an ihm vorbeischleichen könnten. Auf dem Weg dahin hatte Serjozha zweimal die Kunststoffflaschen mit dem Bier ins Gebüsch geworfen, einmal, als ein Moped kam, und einmal bei zwei Fahrrädern, die man aus der Ferne für ein Auto halten konnte, damit die Milicija uns nicht trinkend erwischte. Danach rannte er zurück, sie wieder einzusammeln. Vom Meer ist im Dunkeln nichts zu sehen, bis sich die Wellen am Strand weiß lösen. Wir tauschten die eine Jacke, die wir hatten, hin und her, jeder ein bisschen, der Sommer war bald vorbei, es wurde kühl. Sveta fragte, ob mein neuer Freund da sei. Aber ich schüttelte den Kopf und Serjozha meinte, der sei sowieso für den Arsch gewesen mit seinem Geschwafel.

Ich konnte ihm nur recht geben, denn dieser letzte hatte ebenso wie viele andere versucht, jeden anderen zu übertrumpfen, indem er möglich oft Derrida und Bourdieu sagte. Als ob ich davon wüsste, wie lang ihre Schwänze seien. Bachtin scheint nicht mehr en vogue zu sein. Žižek dafür groß im Kommen. Die großen Redner sind dann doch selten die größten Macher und wer Derrida zitiert, beweist nicht eben eine flinke Zunge. Sveta nickte, hockte sich neben uns auf den Boden: „Verfaulte Äpfel lassen wenig Wahl.“ Sie erzählte, dass es bei ihr gestern wieder einen Stromausfall gegeben hatte und sie umziehen sollte. Im Dunkeln konnte ich noch wahrnehmen, dass Serjozha nicht sie, sondern mich mitleidig ansah.

Ich saugte so stark an der Zigarette, dass ich von der abfallenden Asche einsaugte, gab sie an Serjozha weiter. Wir rauchten keine Zigaretten alleine, weil sie teuer waren. Besser war, wenn er nach mir rauchte, sonst hätte ich sie mit nassem Filter weiterrauchen müssen. Wir kauften meistens die Marke Parliament. Sveta meinte, dass Prezidjent noch teurer wären, und lachte laut. Ich konnte mir, obwohl es so finster war, ihren weit geöffneten Mund ausmalen.

Niemand wusste in diesem Moment, dass das Parlament, verkauft oder nicht, bald in Trümmern liegen würde und ich es zu verantworten hatte. Natürlich war es möglich, dass Sveta stärker fror als ich, aber es wäre auch möglich, dass sie bereits vor mir begriffen hatte, dass etwas nicht in seiner gewohnten Ordnung war. Etwas. Die Luft wurde entweder kälter oder sie veränderte sich, wie sie dazu neigt, sich zwischen Personen zu verändern. Aus dem einen oder aus dem anderen Grund, sie könnte auch müde gewesen sein, selbstverständlich, ließ sie mich und Serjozha am Strand zurück.

Dass der Strand ansonsten leer war, hatte das Folgende vielleicht beschleunigt, aber im Finstern wäre es auch gleich gewesen: der Mitleidsfick. Eine eigentlich unrichtige Bezeichnung, denn beleuchtete man Serjozhas Situation näher, das heißt, das Kaputtsein seines Kühlschranks, war es wohl eher ein Selbstmitleidsfick, aus heutiger Sicht betrachtet. Ich hätte gerne den Primorskij dunkel gesehen, gesehen, wie ich dem ersten Bezirk mit meinem Pulsieren die Adern zudrückte, doch die Stadt verbarg sich hinter der Böschung. Aber ich war mir sicher, als ich schon Sand, Muschelstückchen, kleine Steinchen und Zigarettenstummel von meinem Hintern und Rücken wischte, dass ich dem Getier, den Kakerlaken im Primorskij, Gelegenheit gegeben hatte, hinter den von vornherein schlecht verklebten siebzigerjahregemusterten Tapeten hervorzukriechen, ihre Familien an diesem Abend früher als sonst zurückzulassen‚ um von fleischigen Monstern Nahrung zu holen, die außerhalb der Schränke und über den Betten hausten. Mütter und Väter der arbeitenden Gesellschaft, die sich, ohne die Stromleitungen ins Wanken zu bringen, unschuldig aneinanderrieben.

Die Lichterketten an den Bäumen am Primorskij Boulevard würden ausgegangen sein und die flanierenden Touristen müssen sich gewundert haben, plötzlich im Dunkeln zu stehen. Ha! Tote Glühwürmchen leuchten nicht. Ich habe ihnen kraft meiner Körpersäfte den Saft abgedreht. Der hell erleuchtete Hafen würde nicht mehr zu sehen sein. Und man würde auch den Schatten des Denkmals des Djuk nicht sehen können, der mit der Schriftrolle in der Hand aussah, als würde er ewig vor sich hin wichsen. Ich wusste nicht, wie lange diese Dunkelheit, die ich von dort aus nicht verfolgen konnte, anhielt, nur, dass die Wahrnehmung der Gegenwart für mich hier weniger als zwei bis sechs Sekunden betrug und ich mich bereits bei Licht in meiner Wohnung wiederfand.

Eine Kakerlake fand ich, die Zeuge war, da sie sich früher nach draußen gewagt hat, an diesem Abend, als sonst, sprich: Zeuge der Lichtlosigkeit. Ich habe sie zum Fenster hinausgeworfen, weniger, weil ihre Zeugenschaft mich dankbar sein ließ, oder aus Mitleid, sondern aus Angst davor, dass ich die Brut in ihrem Körper nicht töten könnte, wenn ich sie einfach zerquetschte. So blickte sie noch ein Weilchen sehnsüchtig durch die Scheibe. Der Wind zupfte am Klebeband, der salzige, das die Fenster geschlossen hielt und ihr den Eingang versperrte. Nachts sind alle Kakerlaken schwarz.

Auch wenn ich sonst, bei einem solchen abendlichen Fund, lange mit wachen Augen im Bett gelegen wäre, weil jeder dunkle Punkt sich im Licht der vorbeifahrenden Autos an der Straße unten zu bewegen scheint und man versucht, geometrische gedachte Linien zu Hilfe zu nehmen, um zu verifizieren, dass sie sich tatsächlich in Bewegung befanden, tatsächlich Schaben wären, so konzentrierte ich mich darauf, dass die Nachbarn mich bald hassen würden, wegen des Lärms vielleicht, den meine Klappcouch von sich geben konnte, und wegen ständiger Stromausfälle, auch wenn sie nicht wüssten, dass ich es war, die sie dafür hassten, hassen sollten und nicht die Stadtwerke. Ach, sollten sich doch die Nachbarn dafür entschuldigen, nächtelang mit ihren Löffelchen in den Teetassen zu klirren. Wie viele wegen mir in ihren Liften stecken bleiben würden? Und ich würde nichts weiter tun müssen, als mit gespreizten, gewinkelten Beinen zu liegen, für einen verfinsternden Geschlechtsakt, wie ein toter Frosch auf dem Asphalt im Regen. Und es würde Dinge geben, die man später verschweigen könnte.

Ich war sogar überzeugt, dass es nicht lange dauern würde, bis es sich eingependelt hätte, dass wir in meiner oder Serjozhas Wohnung bald nicht nur Nächte, sondern auch Tage verbringen würden und das Familienfoto, das auf seinem bislang ewig so kaputten Kühlschrank stand, sich auf meinem wiederfände. Ich fand, dass er weder Mutter noch Vater ähnlich sah. Auch nicht den Großmüttern und Großvätern. Wenn die Mutter den Vater, wie er sagte, nie wirklich geliebt hatte, dann stelle ich mir eine Geschichte vor, wie sich die Mutter in jemanden verliebte, der genauso aussah wie er, und wundere mich nicht darüber. Ich schlief vermutlich gerade in dem Augenblick ein, als ich noch nicht zu Ende gedacht hatte, ob es wohl möglich wäre, dass sein Kühlschrank nun wieder funktionierte. Am nächsten Tag würde ich wieder in der Bar Vychod sitzen. Zufällig war Freitag, freitags saß Serjozha stets im Vychod.

Auf dem Weg lagen tote Regenbögen in ihren Ölpfützen und auf den Tischen des Kellerlokals brachen verschüttete Wodkatropfen dem mageren rötlichen Licht das Genick. Die Kellner wechselten träge von der einen Seite der Theke, wo sie servierten, zur anderen, wo sie in ihren Pausen rauchten, als schwämmen sie über den Styx. Am Nebentisch stritten sie über Politik, die bezahlt sei und uns daher eigentlich nichts anginge. Und über Miss Ukraine, die auch bezahlt war, um zu sagen, sie warte mit dem Sex bis zur Ehe, an jeder Uni, an der sie sprechen durfte. Und darüber, wie viel Lenin kostete. Jemand hatte eine kleine Büste erstanden. Nicht jeder konnte sich Lenin leisten.

So saß ich also und hörte mir das alles an, saß, bis mir eine Stunde vor Sperrstunde begreiflich wurde, dass Serjozha nicht kommen würde, und mir ausmalte, dass die Schlaglöcher in den Straßen ihn vielleicht geschluckt hätten, ihn tief in die Katakomben gestürzt hätten, wo es nach Schimmel und dem Wahnsinn Verlaufener riecht. Wie kopflos ich bin, dachte ich, ein kopfloses Kind wie ich muss leicht zu gebären gewesen sein, hier wegen eines Vorfalls die halbe Nacht im Feuchten zu sitzen. Am nächsten Morgen wachte ich mit schmerzendem Schädel und einem gebrochenen Herzen auf – und es war zufällig meines.

Serjozha war nicht aufgetaucht und hatte keinen meiner Anrufe erwidert. So einfach war die Sache wohl gelagert. Der Mitleidsfick. Nun ist es ja nicht so, als glaubte ich, dass es dagegen kein Mittel gäbe, denn schließlich bin ich nicht Miss Ukraine. Nachts sind alle Kakerlaken unsichtbar. Und von dem Bejammern der eigenen Person bleibt schließlich Zorn übrig und zornig konnte man zweifelsohne auf vieles sein. Nicht nur auf Serjozha, auch auf Aleksej, der telefonisch leichter erreichbar war. Sollte eben einstweilen der Moldavanke leiden, was scherte mich das? Die Wut ist einfach in die Hüften zu lenken. Wenigstens ließ er die poststrukturalistischen Theoretiker ruhen. Vermutlich wusste er nicht einmal, was poststrukturalistische Theoretiker sind, und glaubte nicht, in den Pausen, wie der letzte Fehlgriff, über sie vortragen zu müssen. Und so rutschte – oder eher bumste – ich in den nächsten Tag, an dem ich tatsächlich zufriedener war als am Tag zuvor.

Im Moldavanke hatte es, zumindest gab es keine Nachricht davon, keinen Stromausfall gegeben. Im Primorskij selbstverständlich auch nicht, denn das Ungeziefer und ich, wir hätten davon gewusst. Die Luft war teewarm und schien mir rissig, voller Sprünge, womit ich nicht irrte: Das Rathaus war eingestürzt. Ein Anfang. Der Einsturz dieses Gebäudes war Ursache meiner Zufriedenheit und meine Unzufriedenheit war Ursache des Einsturzes. Als hätte die Stadt endlich beschlossen, dass es die Behörden seien, die für meine Missstimmung zu bezahlen hätten. Ich setzte mich so auf Aleksejs Schoß, dass ich ihm gerade ins Gesicht schauen konnte, rutschte etwas auf und ab und er überlegte glücklicherweise nicht lange, fragte nur mit der Verwunderung eines kurzen Augenblicks: „Noch mal?“ Er deutete mein Grinsen wohl als Zustimmung, ohne dass ihm bewusst gewesen sein konnte, dass ich entschieden hatte, die Stadt mit meiner Mumu in Schutt und Asche zu legen.

Sie hatte nun für mich die Beine breit gemacht. Ein blasser, langer Schatten drängte die Sonne vom Küchentisch. Zunächst fielen einige Gerichtsgebäude, dann die Büros der Milicija, die Einkaufszentren. Hopp! Und weiter. Der Fernseher lief und Aleksej war es offenbar gleich, dass ich den Berichten über die Ratlosigkeit der Geologen mehr Beachtung schenkte als ihm. Warum jetzt aufhören? Dann die Cafés, die Hotels und schließlich die Wohnhäuser. Sie kippten um, brachen mitten entzwei oder fielen wie aus Staub in sich zusammen. Ich kann nur annehmen, dass es mein Haus zuallerletzt getroffen hat, gerade bevor die Flut kam, das Schwarze Meer nach der Stadt griff. Das schien mir befremdlich, da der Mond diesem Wasser bislang keine gezeitenhaften Beschwerden verursacht hatte.

Aleksej hatte es nicht mehr miterlebt. Rein und Raus und der letzte Mensch außer mir, erschlagen von der Deckenlampe und dem daranhängenden Betonklotz der Decke über uns. Sein Kopf steckte noch in dem verbogenen blumenförmigen Lampenschirm. Zwischen den Blütenblättern ragte seine blutige Nase hervor. Ich hatte Mühe, unter seinem Gewicht hervorzukriechen, und die Flut spülte alles, das wenig Gewicht hatte, aus meiner bereits halben Wohnung. Die zweite Hälfte des Gebäudes lag tief unter uns. Ich versuchte noch, den kratzenden Sand zwischen den Zähnen, Schamlippen und den Hinterbacken zu entfernen, den das Wasser mit sich gebracht hatte.

Das Stromnetz war wohl als Einziges verschont geblieben, erstmals, denn der Fernseher lief noch, wenngleich er nur das mondgesichtige Testbild zeigte, das mich ernst aus bunten Augen und mit grau verzogenem Mund anblickte. Ich war nicht sicher, ob es nur diese Stadt getroffen hatte oder vielleicht das ganze Land, den Kontinent. Als ich über mir Vögel vorbeifliegen sah, war ich sicher, dass sie nach Norden zogen. Vielleicht hatten die Pole getauscht.
Erschienen im Herbst 2012
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